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Erhöhen Sie die Produktivität

Was ist die wichtigste Komponente Ihres Gabelstaplers?

In jedem Gabelstapler gibt es eine Komponente, die den größten Einfluss auf die Leistung, die Sicherheit und die laufenden Kosten hat: der Fahrer.

Über den Lebenszeitraum Ihres Gabelstaplers gesehen, bezahlen Sie mehr für den Lohn Ihres Fahrers als für alles andere. Wenn Ihre Arbeit sicher, effizient und produktiv über die Bühne gehen soll, ist Ihr Fahrer das wichtigste Element.

An erster Stelle sollte jeder Gabelstapler ein guter Arbeitsplatz sein – doch zu viele Arbeitgeber tun z. B. eine gute Kabine als Luxus ab. Was ein großer Fehler ist.

Gutes Kabinendesign ist entsscheidend. Aus folgenden Gründen:

1. Produktivitätssteigerung

Fühlen Ihre Fahrer sich nicht wohl, sind die abgelenkt — und wesentlich schneller müde. Diese Unkonzentriertheit verringert die Leistungsfähigkeit und erhöht das Unfallrisiko.

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Oben: In der geräumigen Kabine des Mitsubishi EDiA EX ist jeder Hebel und Schalter mühelos erreichbar.

Eine gut durchdachte Kabine zeichnet sich dadurch aus, dass alle Kontrollhebel leicht erreichbar sind. So kann sich der Fahrer voll auf seine Arbeit und seine Umgebung konzentrieren. Unnötige Bewegungen, die sich über die Dauer einer Schicht häufen, werden verringert, was die Ermüdung des Fahrers hinauszögert.

Ausreichend Platz ist ebenso wichtig. Statistiken zeigen, dass Arbeiter in Europa immer korpulenter werden — und seit 2014 müssen Arbeitgeber laut EU-Richtlinie auch Platz für übergewichtige Arbeitnehmer schaffen. Somit ist es wichtig, einen Gabelstapler zu wählen, in dem sich jeder, unabhängig von seinem Umfang, wohlfühlen kann.

 

2. Belastungsreduzierung

Verletzungen, die durch zu starke Belastung ausgelöst werden, können die Gesundheit lange Zeit beeinflussen. Nacken, Schultern, oberer Rücken und Unterarme sind besonders anfällig, vor allem durch Überdehnung beim Betätigen von Hebeln oder durch zu starke Vibrationen in der Kabine.

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Oben: Durchdachte Fingertipp-Steuerung bietet präzise Kontrolle auch mit dicken Handschuhen. Mitsubishi war eine der ersten Firmen, die Fingertipp-Steuerungen in ihren Gabelstaplern verbauten. Heute sind viele Modelle damit ausgestattet.

Mit Krankengeld und – eventuell – Entschädigungszahlungen im Hinterkopf macht es Sinn, mit ergonomischem Design vorzusorgen.

Wenn möglich sollte sich die Fahrposition individuell einstellen lassen und den Körper unterstützen – wie die zweidimensionale bewegliche Unterarmstütze in vielen Mitsubishi Gabelstaplern. Auch Sitz und Lenksäule sollten verstellbar sein. Darüber hinaus sparen Sie Zeit, wenn Sie einen Stapler kaufen, der sich verschiedene unterschiedliche Einstellungen merken kann.

Schubmaststaplern sollte besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. In einer Schicht steigen Fahrer bis zu 100 Mal aus dem Stapler ein und wieder aus. Einfache Ausstattung wie Handgriffe, rutschfeste Stufen und eine tiefe Sitzposition schaffen enorme Erleichterung. Manche gehen noch weiter: Der SENSiA Schubmaststapler hat sogar eine wegklappbare Konsole, die den Einstieg erheblich vereinfacht.

3. Reduzierung von Schäden

Schlechte Sicht ist die Ursache von bis zu 80 Prozent aller Unfälle mit Staplern. Achten Sie daher darauf, dass die Kabine eine gute Rundumsicht gewährt.

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Oben: In vier von fünf Unfällen ist schlechte Sicht eine der Ursachen.
 

Auch gute Ergonomie spielt eine Rolle. Ein müder, abgelenkter Fahrer wird unaufmerksam – und Unfälle wahrscheinlicher. Zwei Drittel der Opfer bei Staplerunfällen sind Kollegen, die zu Fuß neben dem Stapler unterwegs waren – umso wichtiger ist es, den Fahrer darin zu unterstützen, immer aufmerksam zu bleiben.

Unfallrisiken zu minimieren, hilft nicht nur Ihrer Belegschaft. Kleine Schäden an Staplern, Regalen und Waren können sich schnell zu großen — meist unversicherten — Summen addieren.

4. Schutz von Körperteilen

Beim Arbeiten in engen Räumen ist es wichtig, den Platz innerhalb des Staplers so zu gestalten, dass er den gesamten Körper Ihres Fahrers vor Verletzungen schützt.

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Oben: Das geniale Design des Mitsubishi SENSiA Schubmaststaplers erlaubt dem Fahrer, mühelos in die großzügige Kabine einzusteigen, während das Profil des Staplers ihn vor Verletzungen schützt.

Ist die Fahrerkabine zu klein, können Arme, Beine oder Schultern des Fahrers aus der Kabine herausragen. Damit ist die Gefahr, sich an Regalen oder Wänden zu quetschen oder zu schrammen, recht groß.

Bei der Entwicklung des SENSiA, der neuesten Serie von Schubmaststaplern, haben die Designer versucht, den Platz innerhalb der Kabine zu maximieren, so dass Beine und Arme vor Verletzungen in schmalen Gängen geschützt sind.

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  • Konkrete Maßnahmen
  • Stellen Sie sicher, dass Ihr Stapler eine individuell einstellbare Fahrposition zulässt und die Kabine auch „beleibteren“ Fahrern genügend Platz bietet.
  • Kontrollhebel und Schalter sollten leicht erreichbar sein, damit der Fahrer sich auf seine Arbeit konzentrieren kann.
  • Probieren Sie bei allen Schubmaststaplern aus, wie leicht der Ein- und Ausstieg ist. Bedenken Sie: Ihre Fahrer müssen dies bis zu 100 Mal pro Schicht tun.
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